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WAS JUNGE KUNDEN ERWARTEN | von Dr. Hans-J%u00f6rg KuttlerGeneration Z erfolgreich gewinnen und bindenWie ein kunden- und mitarbeiterzentriertes Projektvorgehen junge Erwachsene langfristig an Regionalbanken bindet.Doppelte HerausforderungDie Ergebnisse zeigen: Junge Erwachsene erwarten relevante Angebote und Kommunikation auf Augenh%u00f6he. F%u00fcr Regionalbanken bedeutet das, bestehende St%u00e4rken zu bewahren, andererseits aber Strukturen und Kommunikationsformen so anzupassen, dass sie f%u00fcr die Gen Z erlebbar werden. Ein blo%u00dfes %u201eWeiter-so%u201c reicht nicht aus, da sonst die Abwanderung zu Neobanken droht und sich der %u201eBadewannen-Effekt%u201c weiter in der GuV der Regionalbanken niederschl%u00e4gt.Kann es also gelingen, die Gen Z im Rahmen des bestehenden Gesch%u00e4ftsmodells zu gewinnen und zu binden? Aus unserer Sicht ein klares Ja %u2013 wenn konsequent aus Sicht der (j%u00fcngeren) Kunden gedacht wird.Klare Herausforderungen im FokusDie Herausforderungen sind klar: Produkte und Preise sind f%u00fcr die Gen Z oft nicht nachvollziehbar oder zu komplex, w%u00e4hrend Abschlussprozesse zu langsam sind. Es geht dabei nicht um reine Kostenlos-Angebote, sondern um eine klare Nutzenargumentation, die f%u00fcr die Gen Z verst%u00e4ndlich und relevant ist.Dar%u00fcber hinaus trifft die Kommunikation h%u00e4ufig nicht den richtigen Ton oder findet nicht dort statt, wo sich die Zielgruppe bewegt %u2013 in den sozialen Medien. Hinzu kommt, dass Marktbearbeitungsprozesse selten zielgruppenspezifisch ausgerichtetsind. Es fehlen messbare Ziele und klare Verantwortlichkeiten f%u00fcr die Erh%u00f6hung der Produktnutzung (z.%u2009B. f%u00fcnf definierte Sollprodukte) bis zum %u00dcbergang zur n%u00e4chsten Lebensphase. Aus unserer Studie wissen wir: Junge Erwachsene erwarten kein komplett neues Gesch%u00e4ftsmodell %u2013 sie wollen vielmehr erleben, wie Leistungen ihnen echte Mehrwerte bieten.

